Better than chocolate? Auflegevibrator von Nomi Tang im Test
Ein Vibrator, der besser als Schokolade sein soll? Das ist ein gewagtes Versprechen, das uns Nomi Tang da macht – Grund genug für unsere kompetente Testerin Tine den Vibrator auf Herz und Nieren zu prüfen.
Ungewöhnliches Design
Der erste Eindruck ist bekanntlicher Weise der wichtigste. Und da kann dieser Vibrator bereits Punkte sammeln. Im hübschen weißen Kästchen, das mit Samt ausgelegt ist, macht der Design-Vibrator eine gute Figur. Auch das mitgelieferte Samtsäckchen ist praktisch und ermöglicht die diskrete und saubere Aufbewahrung. Bis dahin unterscheidet sich dieses Toy nicht von anderen in seiner Preisklasse. Ungewöhnlich wird es erst, wenn man sich seine Form näher anschaut. Auf den ersten Blick erinnert „better than chocolate“ wenig an süße Versuchungen, sondern eher an einen zu klein geratenen Fahrradsattel. Denkt man jedoch über die weibliche Anatomie nach, wird klar, dass dieses Design Sinn macht. Durch die gebogene Form schmiegt sich der Vibrator gut an die Vagina an und stimuliert gleichzeitig die Klitoris und den Scheideneingang. Die Seiten des Vibrators sind etwas nach oben gezogen, wodurch er gut in der Hand liegt und auch bequem zwischen die Schenkel geklemmt werden kann. Der Kreativität der Nutzerin sind keine Grenzen gesetzt: Der Vibrator kann natürlich auch an anderen Stellen für prickelnde Erlebnisse sorgen, wie zum Beispiel an den Brustwarzen oder am Körper des Partners.
Der Vibrator ist aus hautfreundlichem Material gefertigt, das auch in der Medizintechnik zum Einsatz kommt. Die Oberfläche des „better than chocolate“ ist aus Thermoplastischem Elastomer sowie Polykarbonat hergestellt – dadurch ist sie leicht angeraut und fühlt sich angenehm an. Im Gegensatz zu billigen Sextoys ist der Geruch dieses Vibrators absolut neutral (vgl. “Black Magic“).
Innovative Bedienung
Das Highlight des Vibrators ist die Bedienung, die laut Hersteller absolut intuitiv und einzigartig sein soll. Intuition reicht allerdings nicht ganz aus, um den „better than chocolate“ zum Vibrieren zu bringen: Das Batteriefach ließ sich erst nach minutenlangem Herumprobieren öffnen. Wenn man diese kleine Hürde überwunden hat, steht den „good vibrations“ nichts mehr im Wege, denn der Knopf zum Einschalten ist schnell gefunden. Der „better than chocolate“ bietet verschiedene Vibrationsmuster an: sanft bis kraftvoll und durchgehend oder intervallartig. Auch in der stärksten Vibrationsstufe bleibt der Motor flüsterleise. Anders als bei herkömmlichen Vibratoren muss die Stärke der Schwingungen nicht über ein unpraktisches Rädchen eingestellt werden, sondern mittels eines modernen Touch-Displays. Ein Blick in die Bedienungsanleitung lohnt sich dennoch, wenn man wissen will, wie die Intervalle und die Stärke der Vibrationen verändert werden können. Diese Art der Bedienung macht nicht nur optisch was her, sondern ist auch super praktisch. Ein vorsichtiger Wisch mit dem Zeigefinger und die Vibrationen verändern sich in die gewünschte Stärke. Das Beste daran: Die Entwickler des Sextoys haben sogar eine „Tastensperre“ eingebaut, sodass man sich keine Sorgen machen muss, in voller Erregung plötzlich den falschen Takt einzustellen. Für diese kleine, aber wichtige Überlegung gibt es Pluspunkte!
Fazit: Ob „Better than chocolate“ tatsächlich besser als Schokolade ist, muss jede Frau selbst entscheiden. Allerdings steht fest: Keine Schokolade kann so sinnlich vibrieren und dabei so hübsch aussehen. Die Designer von Nomi Tang haben hier definitiv alle ihre fünf Sinne angestrengt und ein Sextoy für Frauen entworfen, das Funktionalität und Design zu einem prickelnden Vergnügen verbindet und dabei weder wie ein rosa Häschen oder ein fleischfarbener Plastikpenis aussehen muss. Mit einem Preis von 59,90 Euro ist dieser Vibrator zugegebener Maßen kein Schnäppchen. Angesichts der hochwertigen Verarbeitung ist der Preis gerechtfertigt. Für Freundinnen der klitoralen und äußeren Stimulation eine echte Empfehlung!
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