Interview mit Laura de Nooijer, Gründerin von Lovechock
Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, nicht nur für unsere Gesellschaft, sondern auch für wirtschaftliche Produktionsprozesse. Ihr habt mit Eurem Unternehmen Lovechock diese Philosophie übernommen. Was bedeutet Nachhaltigkeit für Lovechock und die Herstellung von Eurer Schokolade?
Nachhaltigkeit bedeutet uns sehr viel. Unser Planet liegt uns am Herzen, und auch, wenn wir bei weitem nicht perfekt sind, arbeiten wir an verschiedenen nachhaltigen Lösungen. Wir haben mit unseren Rohstoffen begonnen, dann unsere Verpackungen umweltfreundlich gestaltet. Jetzt sind wir daran, Nachhaltigkeit auch in unserem Unternehmen selbst, in Büroräumen und anderen Bereichen umzusetzen.
Eine Frau mit Penetrationshintergrund- Interview mit Paula Lambert
Paula Lambert ist Sexpertin. In ihrem ersten Roman “Keine Panik, ich will doch nur Sex” berichtete sie über kleine und große Sexgeschichten ihres Alltags. Verschiedenste Männertypen kreuzten ihren Weg. In ihrem zweiten Roman “Eine Frau mit Penetrationshintergrund” begegnet sie Korbinian. Im Interview beschreibt sie den Mann ihrer Träume und warum sie sich im Kloster bekehren lassen will.
missima:In deinem neuen Roman geht es um „eine Frau mit Penetrationshintergrund“. Spielt dieser Hintergrund auf die Anzahl der Betterlebnisse an, die du bereits erlebt hast? Wie bist du auf Penetrationshintergrund gekommen?
Paula Lambert: Der Titel ist ironisch gemeint, natürlich. Er spielt auch auf die Bezeichung “Migrationshintergrund” an, denn sowohl mit Migrations- als auch mit Penetrationshintergrund hat man es gesellschaftlich nicht unbedingt leicht. Vielen scheint eine starke, sexuelle Frau Angst zu machen, wobei ich immer noch nicht ganz verstanden habe, wieso. Ich finde Menschen mit direktem Bezug zum Leben immer spannender als solche, die sich selbst die
natürlichsten Bedürfnisse versagen, weil es nicht dem moralischen Kodex ihrer Eltern entspricht. Und dabei geht es nicht mal um Quantität, sondern das schlichte Ausleben dessen, worauf man Lust hat.
missima: Werden Männer von Frauen mit einem großen Penetrationshintergrund abgeschreckt?
Paula Lambert: Ja, aber auch von solchen mit einem kleinen. Es gibt nicht halb so viele Männer wie es bräuchte, die damit klarkommen, wenn eine Frau sagt: Ich habe mit dem geschlafen und mit dem. Und mit dem auch. Und weißt du, warum? Einfach, weil es mir Spaß gemacht hat.
missima: Der Mann, in den Du dich verguckst, heißt Korbinian. Was sagt dieser Name über diesen Mann aus?
Paula Lambert: Korbinian bedeutet “der Rabe”, das fand ich höchst passend. Der Rabe ist ein sehr kluges Tier, begleitet aber in der Mythologie Menschen auch bei der Transformation. Genau das hat er im Buch auch gemacht. Das Buch ist ein autobiographischer Roman, das meiste habe ich tatsächlich erlebt, auch wenn ich natürlich wieder schamlos übertreibe.
missima: Was findest du in dem Kloster, indem du versuchst einen Sinn zu finden?
Paula Lambert: Im Kloster habe ich mich zum ersten Mal so richtig mit mir selbst konfrontiert. Tatsächlich war ich in zwei Klöstern, der zweite Aufenthalt war aber deutlich länger und deshalb sehr viel intensiver. Inne zu halten,wenn man die ganze Zeit gewohnt ist, wie eine Irre herumzurennen, hat eine ziemliche Wucht. Abstinent zu bleiben, obwohl man gewohnt ist, die meisten Probleme sexuell zu lösen, ist sehr erbaulich. Also, meine privaten Probleme löse ich sexuell, im Job schreie ich ganz normal herum wie alle anderen auch. Ok, das nehme ich zurück. Ich schreie nicht, ich schreibe patzige Emails.
missima: Können sich Leser und Leserinnen auch dieses Mal auf erfrischende Sex-Episoden aus dem Alltag freuen?
Paula Lambert: Der Sex ist da, aber anders. im Grunde beschreibe ich eine Trilogie. Der erste Teil fand in der reinen Oberflächlichkeit statt. Dies ist der Abstieg in die Vorhölle. Wir gehen jetzt deutlich tiefer unter die Haut, das war mir wichtig, weil ich diesen Schritt auch für die Leser nachvollziehbar machen wollte. Ich verändere mich. Lustig bleibt es natürlich.
missima: Geht es auch um ein wenig Liebe?
Paula Lambert: Für Liebe ist es noch zu früh. Liebe braucht eine Menge Hingabe und Loslassen. Ich habe Angst, die Zügel schießen zu lassen, aber ich lerne dazu. Erstaunlich, wie anders der Sex dadurch wird. Das Buch behandelt eher den versuch, sich der Hingabe zu öffnen. Da musste eine Menge Mist abgehobelt werden. Aber ich bin froh, dass ich es getan habe.
“Eine Frau mit Penetrationshintergrund” bei Amazon
Verlosung: 3 Exemplare “Eine Frau mit Penetrationshintergrund”
Foto: Piper Verlag
Alltäglicher Wahnsinn und Glücksmomente
In ihrem neuen Buch, “Glück to Go – 20 kompromisslose Versuche, die tägliche Dosis Glück zu finden”, sucht Christiane Hagn nach Aktivitäten mit denen Mensch sein Alltagsglück finden kann. Probiert hat sie mehrere Dinge in 20 Selbstversuchen. Mit uns hat sie in der Vervollständigung von 10 Phrasen ihre Erkenntnisse zum Glück geteilt:
Die Buchstaben G L Ü C K in Glück stehen für …
G-esundheit L-iebe Ü-berraschung C-heeseburger K-üssen.
Alltagsglück finde ich …
im Kontakt mit anderen Menschen.
Ich brauche kein Reichtum für die innere Balance, denn …
diese kann man nicht kaufen.
Wenn ich scheitere, habe ich …
wieder etwas gelernt.
Glückskekse und Glückstee helfen mir bei …
dem alltäglichen Wahnsinn mal wieder zu schmunzeln.
Humor braucht man vor allem wenn …
die Hoffnung stirbt.
Glück sollte man als Schulfach etablieren, weil …
Mathe ein Arschloch ist.
Grenzen zu überschreiten bringt mich …
weiter.
Leid und Glück und Lust gehören zusammen, weil …
es ohne Dunkelheit auch kein Licht gäbe.
Doppeltes Glück entsteht durch …
Teilen.
Christiane Hagn
Glück to go – 20 kompromisslose Selbstversuche, die tägliche Dosis Glück zu finden
288 Seiten, Hardcover, 12,95 EUR (D)
ISBN 978-3-86265-057-6, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2012
Interview: Natascha Sagorski “Don’t call it Pussy!”
NATASCHA SAGORSKI ÜBER weibliche Gehirnströme, peinliche Kosenamen und Männer, die sich einfach nicht vom Zehenlutschen abhalten lassen.
In »Don’t call it Pussy!« schreiben Sie über 33 Dinge, die Männer endlich über Frauen lernen sollten. Wie sind Sie auf die Idee gekommen? Gab es einen bestimmten Auslöser?
Einen? Wenn man mit einem Mann zusammenlebt oder auch im Alltag regelmäßig mit Männern zu tun hat, fragt man sich als Frau doch andauernd, warum die Kerle uns einfach nicht verstehen können! Wir wollen nicht wissen, wie dünn seine Exfreundin ist und wir haben auch nicht vor, Schluss zu machen, nur weil wir mal keine Lust auf Sex haben! Und wir sind eben sauer, wenn ein Mann am Telefon mit uns redet als ob wir wildfremde Callcenteragenten wären! Ernsthaft, ich glaube für dieses Buch gab es mehr Auslöser als für irgendein anderes auf dieser Welt …
Interview: Mia Ming gibt Tipps gegen schlechten Sex
Als Autorin der SPIEGEL-Bestseller-Trilogie »Schlechter Sex« haben Sie für Ihre Leser die absurdesten, lustigsten und peinlichsten Sex-Erlebnisse recherchiert. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, nun einen Ratgeber für perfekte Nächte zu schreiben?
Perfekte Nächte sind die Umkehrung von schlechtem Sex, daher war diese Thematik naheliegend.
Beinhaltet Ihr Buch denn neben den sicherlich vielen »Don’ts« auch konkrete »Dos«?
Neben den jahrelang gesammelten »Don’ts« gibt es natürlich auch zahlreiche konkrete Ratschläge. Kurz gefasst könnte man sagen: Sei selbstbewusst, liebe dich selbst, mach dich nicht abhängig von anderen und wisse genau, was du willst!
An wen richtet sich Ihr neues Buch in erster Linie? Sind es eher die Männer oder die Frauen, die Ratschläge in Sachen »Perfekte Nächte« nötig haben?
Männer haben es leichter im Bett, zumindest was die sexuelle Befriedigung anbelangt. Sie haben meist einen Orgasmus und beurteilen die Nacht im Nachhinein dennoch als misslungen, da ihnen die Partnerin nicht sonderlich gefiel, es zu schnell ging, zu langweilig war. Frauen haben meist überhaupt keinen Orgasmus und beschweren sich danach über das Erlebnis. Leider neigen Frauen dazu, sich selbst auch noch die Schuld für missratene Liebesnächte zu geben, sich nicht attraktiv genug zu fühlen oder zu denken, sie seien schlechte Liebhaberinnen. Daher richtet sich dieses Buch in erster Linie an Leserinnen … zudem hat es Handtaschenformat, »Mia Ming für die Handtasche« sozusagen – und Männer tragen ja normalerweise keine Handtasche bei sich.
Schluss.Aus.Ende.- Interview mit Natalie Harapat
Aus eigener schmerzhafter Erfahrung weiß man: Auch die schönste Beziehung kann irgendwann zu Ende gehen. Und einer von beiden muss in den sauren Apfel beißen und Schluss machen – mit allen Konsequenzen.
Die junge Kölner Autorin Natalie Harapat hat sich für Schluss.Aus.Ende. auf die Suche nach den witzigsten, absurdesten und gemeinsten Trennungsgeschichten gemacht und 33 Frauen und Männer zu ihren Erfahrungen mit dem Liebesaus befragt. Die unverblümten Berichte versprechen intime Einblicke in alltägliche Beziehungsdramen, ein bisschen Schadenfreude, aber auch viel Trost bei eigenem Liebeskummer.
Mehr Lust durch richtiges Atmen
Wenn wir atmen, versorgen wir unseren Körper mit Sauerstoff. Luft ist unser Lebenselixier, das uns in Ausnahmesituationen zu Höchstleistungen treibt. Doch die Atmung ist viel mehr als ein bio-mechanischer Vorgang: Aus Erfahrung wissen wir, dass es manchmal reicht, einmal tief ein- und auszuatmen, um auch unseren Geist zu beruhigen. Auch beim Sex spielt die Atmung eine wichtige Rolle, da sie maßgeblich unser Lustempfinden beeinflussen kann. Im Interview mit missima verrät Paar- und Sexualtherapeutin Sansara Wilberg, wie wichtig die Atmung ist und wie wir mit ein paar Übungen unser Lustempfinden steigern können. Weiterlesen
Lippenbekenntnisse: Frauen sprechen über Sex
Ex-Domina, Managerin oder Kabarettistin: Hier kommen sie alle zu Wort. Die Spiegel-TV-Autorinnen Nicola Burfeindt und Jutta Lang haben 23 ganz unterschiedliche Frauen zu ihrem Umgang mit Sex, Liebe und Erotik befragt. In “Lippenbekenntnisse” berichten prominente und nicht-prominente Frauen zwischen Anfang 20 und 80 Jahren unverblümt und höchst sympathisch über ihr Liebesleben. Entstanden ist ein aufschlussreiches Buch, das mit vielen intimen, witzigen und berührenden Geschichten und Erlebnissberichten über Sex überrascht. Im Interview mit missima verraten die Autorinnen, welche Erfahrungen sie im Gespräch mit den Frauen gemacht haben. Weiterlesen
Interview mit Robert A. Coordes: Sexsucht

Das Thema Sexsucht geht durch alle Medien und verunsichert viele Menschen. Vor allem Prominente outen sich regelmäßig als sexsüchtig. Doch gibt es diese Krankheit wirklich und wann wird Sexualität zur Sucht? Im Interview mit missima erklärt Dipl.- Psych. und Paartherapeut Robert A. Coordes, was Hypersexualität ist und wie sich Betroffene helfen lassen können. Weiterlesen
Sex ist in den Augen: Interview mit Marta Jandová
Auf der Bühne ist sie purer Sex und rockt was das Zeug hält. Ihren männlichen Rock-Kollegen steht sie in nichts nach. Marta Jandová ist Sängerin der Band “Die Happy”. Im Interview mit missima verrät sie, was Frauen sexy macht und wie tschechische Männer unten rum aussehen. Weiterlesen


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