Jeder Zweite kocht nach Rezepten aus dem Internet
Das Internet hat in den deutschen Küchen Einzug gehalten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.000 Personen. Danach hat fast die Hälfte (48 Prozent) aller Bundesbürger bereits nach Rezepten aus dem Internet gekocht. Besonders beliebt sind Kochanleitungen aus dem Web bei Frauen: 54 Prozent nutzen Online-Rezepte gegenüber 42 Prozent der Männer. Unterschiede gibt es auch beim Alter. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen holt sich im Internet Anregungen für das Kochen, aber auch immerhin 44 Prozent der 50- bis 64-Jährigen. Dabei nutzen Hobby-Köche unterschiedliche Quellen im Web. Bei der Suche nach Rezepten sind 47 Prozent der Befragten auf Webseiten rund ums Thema Kochen fündig geworden. 6 Prozent tauschen sich in sozialen Netzwerken zu den neuesten Trends aus und 5 Prozent nutzen Koch-Apps für Smartphones und Tablet Computer.
Smartphones werden Einkaufsberater
Ein Fünftel (21 Prozent) aller Smartphone-Nutzer in Deutschland macht beim Einkaufen im Geschäft Fotos von Produkten. Das entspricht rund 4,5 Millionen Personen, berichtet der Hightech-Verband BITKOM. Grundlage der Daten ist eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstituts comScore für den BITKOM. „Die zunehmende Verbreitung von Smartphones verändert das Kaufverhalten im stationären Einzelhandel massiv“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Mit Hilfe der Fotos auf dem Smartphone vergleichen die Verbraucher Produkteigenschaften oder Preise und bereiten ihre Kaufentscheidung damit vor.“ Häufig würden die Fotos mit dem Smartphone verschickt, um sich vor einem Kauf mit dem Partner oder Freunden auszutauschen. Laut der Umfrage versenden 8 Prozent (1,8 Millionen) der Smartphone-Besitzer noch im Geschäft Fotos von Kleidung, Möbeln, Elektrogeräten oder anderen Waren an Freunde oder Verwandte. „Ein weiterer Faktor ist die soziale Komponente beim Einkaufen“, sagte Rohleder. „Besonders jüngere Kunden teilen ihren Freunden in sozialen Netzwerken wie Facebook gerne mit, dass sie etwas Besonders gekauft haben.“
Laut einer Umfrage im Auftrag des BITKOM machen 98 Prozent aller Smartphone-Besitzer Fotos mit ihrem Gerät. Damit zählt das Fotografieren neben dem Telefonieren (100 Prozent) und dem Versenden von Kurznachrichten (98 Prozent) zu der mit Abstand beliebtesten Funktion der Multimedia-Handys.
Text: Bitkom e.V.
Reise-Apps erleichtern die Urlaubsplanung
Smartphones können durch Apps zu einem nützlichen Reisebegleiter werden und Landkarten oder den einen oder anderen schweren Reiseführer ersetzen.
Flüge und Unterkunft buchen
Schon bei der Reiseplanung können die kleinen Programme weiterhelfen. Flugreisende können Apps wie Swoodoo oder Skyscanner nutzen. Die kleinen Programme helfen den günstigsten Flug zu finden. Dabei werden bis zu tausend Airlines berücksichtigt. Durch den Vergleich können Reisende oft einige hundert Euro sparen. Auch viele Airlines bieten eigene Apps an. Die Funktionen reichen dabei von der Suche nach dem passenden Flug über die Buchung bis zum Einchecken. Bei einigen Fluggesellschaften können so auch Umbuchungen vorgenommen und der Kontostand von Bonusprogrammen abgefragt werden. Viele Reiseportale wie Expedia oder HRS bieten Apps an, mit denen Übernachtungen gebucht werden können. Das Angebt der Smartphone-Programme reicht dabei von Pauschalreisen bis zu Business-Hotels. Für Spontan-Urlauber besonders interessant: Einige der Apps bieten eine Suche nach aktuell freien Hotelzimmern in der Nähe an.
Mit Reiseführern den Urlaubsort entdecken
Insbesondere bei Städte-Trips sind Smartphones mit ihrer schnellen Internetverbindung und dem eingebauten GPS-Chip zur Navigation hilfreiche Reisebegleiter. Bekannte Reiseführer wie Lonely Planet oder Marco Polo gibt es auch als App. Besonders interessant für Städteurlauber sind City-Guides: Sie enthalten viele Informationen zu wichtigen Sehenswürdigkeiten, interessanten Hotels und Restaurants sowie zu Shopping-Möglichkeiten und Kulturveranstaltungen. Viele der Reiseführer lassen sich schon vor Beginn der Reise komplett herunterladen. Das spart Roaming-Gebühren und die elektronischen Führer können auch dann genutzt werden, wenn man mal keine Mobilverbindung hat. City-Guide-Apps kosten zwischen vier und fünf Euro. Als Ergänzung zu den redaktionell aufgearbeiteten Urlaubstipps bietet sich die App Wikime an. Das Programm verknüpft den eigenen Standort mit Einträgen von Wikipedia. Dadurch lässt sich viel über die Umgebung und ihre Geschichte erfahren. Auch Apps wie Qype oder Yelp mit ihren Nutzerbewertungen zu Restaurants, Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten bieten zu den klassischen Reiseführern eine praktische Ergänzung.
Kartendienste
Auf Smartphones gibt es zudem eine ganze Reihe kleiner Helfer für Städtereisende. Kartendienste, etwa Google Maps oder Bing Maps, sind auf vielen Geräten schon vorinstalliert. Sie ermöglichen eine schnelle Orientierung in der fremden Umgebung und helfen bei der Navigation zum nächsten Ziel.
Währungsrechner
Ist man außerhalb des Euro-Raums unterwegs, sind Währungsrechner nützliche Helfer. Apps wie Reise + Geld des deutschen Bankenverbandes sind kostenlos erhältlich und bieten tagesaktuelle Umrechnungskurse an. Wechselstuben mit ungünstigen Konditionen können damit schnell erkannt werden. Außerdem sind die wichtigsten Rufnummern zur Sperrung von Bank- und Kreditkarten hinterlegt.
Wörterbücher
Bei der Verständigung vor Ort helfen Wörterbücher weiter, etwa von Pons oder Langenscheidt. Für viele Sprachen werden außerdem besondere Reise-Wörterbücher angeboten, die auch über die Sitten und Gebräuchen des Urlaubsziels informieren. Die Reise-Wörterbücher kosten als App acht bis zehn Euro.
WLAN-Hotspots
Um aktuelle Urlaubsfotos zu verschicken oder Internet-Telefonie zu nutzen, sollte im Urlaub auf kostenfreie Drahtlos-Netzwerke zurückgegriffen werden. In der Nähe befindliche WLAN-Hotspots können mit der App Wifi-Finder aufgespürt werden. Das kostenlose Programm zeigt auf einer Karte alle in Reichweite verfügbaren Netzwerke an. Nutzer öffentlicher Hotspots sollten auf die Sicherheitseinstellungen achten: Wichtige Daten, etwa Passwörter, sollten nur in verschlüsselten Netzwerken übertragen werden.
Smartphone-Nutzung im Ausland
Wer Apps auf seiner Auslandsreise benutzt, sollte sich vorher über geeignete Datentarife informieren. Für das Daten-Roaming bieten immer mehr Netzbetreiber und Provider spezielle Pakete an, etwa in Form von Tages-Flatrates. Wer sich länger im Ausland aufhält, kann sich auch eine ausländische Prepaid-Karte besorgen.
Quelle: Bitkom e.V.
Digitale Member Card App- Hunkemöller fürs Smartphone
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(C) Text/Foto: Flexible Literature GmbH
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