Erotischer Roman: Gefangene des Scheichs
Cassandra Nortons Roman spielt um 1920 und dreht sich um Victoria Stockbridge, eine junge Adelige, die mit ihren Eltern in London lebt. Gemäß alter Traditionen soll sie alsbald einen Mann, der den Erwartungen ihrer Herkunft gerecht wird, finden und diesen heiraten. Doch Victoria würde lieber aus den Konventionen ausbrechen. Sie wünscht sich, ein Mädchen des Mittelstandes zu sein, das ihren Ehemann frei wählen und einen Beruf, beispielsweise den der Sekretärin, ergreifen kann. Weiterlesen
„Erotik to Go“ – die Erotik-iPhone-App
Liebe, Lust und Leidenschaft zum Mitnehmen. Mit der App „Erotik to Go“ bietet der Flexible Literature Verlag erotische Geschichten und mehr für das iPhone und iPad.
Pünktlich zum neuen Jahr präsentiert der Flexible Literature Verlag, einer der führenden Anbieter für erotische Kurzgeschichten in Deutschland, seine multifunktionale App. für das iPhone und iPad.
Mit Deutschlands erster umfangreichen Enriched Media-App für erotische Geschichten haben User die Wahl, ob sie die Geschichte als eBook lesen oder sich über die Audio-Spur bequem vorlesen lassen möchten.
Die App. „Erotik to Go“ ist im App-Store gratis erhältlich. Mit dem Download erhalten User eine Story kostenlos sowie drei weitere Geschichten als In-App-Purchase, d.h. zum Download für 1,59 Euro/Story. Jede Woche werden bis zu drei neue Geschichten hinzugefügt.
Mindestalter zum Laden dieses Programms: 17 Jahre!!!
(C) Text/Foto: Flexible Literature GmbH
Neuerscheinung:Perfekte Nächte – 100 Tipps gegen schlechten Sex
In ihrem sechsten Buch verrät die SPIEGEL-Bestsellerautorin Mia Ming ihr Wissen zu den Themen Sex, Liebe und Leidenschaft. Der praktische Ratgeber mit 100 hilfreichen und anregenden Tipps passt in jede Tasche und lässt keinen im Stich, wenn es heiß oder brenzlig wird.
Ob es um Verführungen, Beziehungen oder One-Night-Stands geht, Mia Ming hat immer einen guten Tipp parat. Um anständiges Benehmen geht es dabei weniger, Hauptsache, die Nächte werden unvergesslich.
»Neben den jahrelang gesammelten ›Don’ts‹ gibt es natürlich auch zahlreiche konkrete Ratschläge. Kurz gefasst könnte man sagen: Sei selbstbewusst, liebe dich selbst, mach dich nicht abhängig von anderen und wisse genau, was du willst!« Mia Ming
Mia Ming gilt mit ihren mehr als 200.000 verkauften Büchern mittlerweile als Expertin in Sachen Liebe und vor allem Sex. In ihrem sechsten Buch gibt die SPIEGEL-Bestsellerautorin nun Tipps für den perfekten Sex – erotisch, humorvoll, explizit und informativ. Für Mia-Ming-Fans und alle, die sich besseren Sex und erfüllte Nächte wünschen!
Mia Ming
Perfekte Nächte: 100 Tipps gegen schlechten Sex
ca. 200 Seiten | Hardcover 9 x 15 cm
10,00 EUR (D)
ISBN 978-3-86265-096-5
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2012
www.schwarzkopf-schwarzkopf.de
Erscheint am 1. Februar 2012
Erotische Literatur:One Night Wonder
Die Studentin Lilly ist unzufrieden mit ihrem Freund Mark, der auch im Bett nur noch an sich denkt. Sie macht Schluss und weiß ganz genau: Einen festen Freund möchte sie erst mal nicht. Viel zu gut gefällt ihr die neu gewonnene Freiheit. Sie nimmt sich vor, niemals öfter als ein Mal mit demselben zu schlafen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Um feste Beziehungen macht sie einen großen Bogen.
Leider verläuft das Leben selten nach Plan, und zwei Männer verdrehen ihr bald ganz schön den Kopf: Da ist der coole Drummer Lukas, der immer mal wieder bei ihr Station macht, aber auch mit dem etwas arroganten Studenten David knistert es ganz heftig. Aber so leicht lässt sich Lilly nicht wieder einfangen …
Kira Licht
ONE NIGHT WONDER
ANAIS Band 14
288 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-89602-561-6
9,90 EUR (D)
Schoßgebete – Charlotte Roches Seelenstriptease
Moderatorin und Bestseller-Autorin Charlotte Roche schreibt weiter und sorgt auch mit ihrem aktuellen Roman für heftige Debatten. Schoßgebete ist anders und gleicht doch ihrem erstem Skandalbuch Feuchtgebiete. In dem Werk verarbeitet die 33-Jährige den traumatischen Autounfall ihrer Familie, bei dem sie drei Geschwister verloren hat. Für Furore sorgten nicht nur die ausführliche Beschreibung des Unfalls, sondern auch die detaillierten Sexszenen. Schildert Schoßgebete die unerbitterliche Tragik des Lebens oder ist es eine Anleitung für besseren Oralsex?
Roche erklärte auf der Frankfurter Buchmesse, dass das Erzählen des Unfalls in diesem Roman eine Entlastung für sie sei. Die Fertigstellung von Schoßgebete helfe ihr, mit dem Trauma besser umzugehen.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Protagonistin Elizabeth Kiehl berichtet von drei Tagen in ihrem Leben: einem Dienstag, einem Mittwoch, einem Donnerstag. Elizabeth ist Mutter in ihren 30ern. Sie hat eine Tochter, Liza, und ist zum zweiten mal verheiratet. Ihr neuer Mann heißt Georg. Durch ihre Tochter hat sie immer noch regelmäßigen Kontakt zu ihrem Ex-Mann. Seit drei ihrer Brüder bei einem Autounfall auf tragische Weise ums Leben kommen, ist sie traumatisiert. Sie lebt zwischen trautem Heim und Wahnvorstellungen, zwischen exzessiven Sex-Experimenten und regelmäßigen Therapiestunden.
Sehr fesselnd und ohne Gnade beschreibt Roche den alles für immer verändernden Unfall. Diesem Schrecken kann sich der Leser nicht entziehen. Es ist der Teil des Buches, der endlich Mitgefühl mit der Protagonistin erlaubt. Authentizität wird von Roche an dieser Stelle groß geschrieben.
Authentizität vermittelt die Autorin aber auch in zwei sehr eindringlichen Sexszenen. Am Anfang von Schoßgebete beschreibt Roche, wie Elizabeth ihren Mann Georg oral befriedigt. Sehr detailliert und erregend verbildlicht Roche die Fellatio für die Leser. Sie beschreibt, wie sich Elizabeth den Weg in die Hose ihres Mannes bahnt, zu seinem „Schwanz“ und seinem „Beutel voller Gold“. Ihre Beschreibung liest sich dabei wie eine Step-By-Step-Anleitung für die perfekte Fellatio. Ist Schoßgebete also ein Sexratgeber für in die Jahre gekommene Hausfrauen? Keineswegs, denn Sexszenen sind zwar ein wichtiges Element des Buches, doch geht es hier weniger um die Erregung der Leserin. Die Detailliertheit, mit der Roche Elizabeths Alltag beschreibt, soll einen intensiven Blick in die verletzte Seele der labilen Protagonistin ermöglichen. Elizabeth lebt extreme Gefühle von Angst bis Geilheit. Sex ist ein Weg, mit ihrem Trauma zurecht zu kommen. Sie hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrem Körper, findet ihre Brüste zu klein und kann den sexuellen Wünschen ihres Mannes keines Wegs so unbeschwert wie am Anfang des Buches begegnen.
Die andere Sexszene, gegen Ende des Buches, erzählt den Besuch von Elisabeth und Georg in einem Bordell. Elizabeth will ihrem Mann den Wunsch einer Ménage à Trois mit einer Frau erfüllen. Trotz unglaublicher Angst und Zweifeln lässt sich Elizabeth auf Sex mit der brasilianischen Prostituierten Lumi ein. Ihrem Mann gefällt’s – sie bleibt distanziert und skeptisch. Auch diese Szene taugt wenig, um die Leserin gehörig zu erregen, denn schnell wird klar, dass sie ihrem Mann diesen Gefallen nur tut, um selbst mit anderen Männern schlafen zu dürfen. Ständig will sie ihm beweisen, dass sie eine starke Frau ist, die Eifersucht aus einem heißen Dreier heraushalten kann. Doch sie scheitert und bestätigt mit ihrem verbissenen Versuch, stark zu sein, lediglich ihre Schwäche. Roche selbst distanziert sich von ihrer Protagonistin. Sie sieht sich als stärker und selbstbewusster.
Doch kann sich Roche wirklich von ihrer Protagonistin distanzieren, wenn sie so viele authentische Erlebnisse in dieser Geschichte wiedergibt? Durch die Gemeinsamkeit des Unfalls in beider Leben kann man sich als Leser schwer von dem Gedanken trennen, dass Elizabeth nur als Protagonistin geschaffen wurde. Man identifiziert Roche automatisch mit ihr. Das wirft im Kopf des Lesers die Frage auf, warum Roche eine Romanfigur schafft, die doch eigentlich ihr Leben erzählt. Die Ich-Perspektive verstärkt dabei die schwammige Trennung zwischen Autorin und Protagonistin. Leser/innen tauchen sehr tief in Elizabeths Gedankenwelt ein und sind ihr mit all ihren ehrlichen und intimen Geschichten gnadenlos ausgesetzt. Charlotte Roche knüpft damit an den Stil von Feuchtgebiete an und konfontiert die Leser/innen mit einem hemmungslosen Seelenstriptease von Toilettengängen bis Sexphantasien. Selten verwendet Roche Dialoge und lässt andere Charaktere zu Wort kommen, die andere Perspektiven zulassen würden. Als Leser/in fühlt man sich in einer genauso beängstigenden bis absurden Gedankenwelt gefangen, die nach einem solch traumatischen Erlebnis auftreten. Und so quält man sich von Seite zu Seite, durch einen Wust an wirren Gedanken und banalen Alltagsgeschichten vorbei bis sich Emotionalität und Tragik in der Beschreibung des Unfalls zu ihrem Höhepunkt hochpuschen.
Schoßgebete ist Roches Seelenstriptease, der literarisch nicht überzeugen kann. Der Roman versucht die Leser/inner durch seine Direktheit zu gewinnen, doch wirkt diese vermeintliche Authentizität und Offenheit konstruiert und darauf abzielend, skandalöse Diskussionen auf den Plan zu rufen. Das Buch ist Roches Versuch, sich selbst zu therapieren. Für den Leser bleibt es schwierig, sich mit den Romanfiguren zu identifizieren. Versteht man das Buch als Mittel der Selbsttherapie ist es legitim und man kann sich vielleicht damit arrangieren. Als fiktionales Stück funktioniert es allerdings nicht. Tragik wird durch langweilige und wirre Gedankengänge der Protagonistin überdeckt. Es fehlen Distanz zur Leserin und Raum für Phantasie. Schoßgebete ist eine fade Entblößung – eine körperliche, aber mehr noch eine geistige.
Charlotte Roche
Schoßgebete
Roman
288 Seiten
Klappenbroschur
€ 16,99 [D], € 17,50 [A], sFr 24,90
ISBN: 9783492054201
Mister Aussichtlos – Vortrag mit Beatrice Poschenrieder
Er ruft nicht an? Er trennt sich nicht von seiner Frau? Er hat immer was zu meckern? Und ja, er ist irgendwie komisch? Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann haben auch Sie es vielleicht mit einem Mister Aussichtslos zu tun – einem Mann, mit dem es einfach nicht klappen wird.
Manchmal sieht frau den Wald vor Bäumen nicht und braucht einen mehr oder weniger heftigen Stups, der sie die Realität erkennen lässt. Beatrice Poschenrieder hat in ihrem Buch “Mister Aussichtslos – 12 Männertypen, die Sie sich sparen können” eben jene männlichen Geschöpfe entlarvt, die uns am Ende doch nur das Herz brechen. Unterhaltsam und treffsicher beschreibt die Autorin, wie Sie einen Mister Aussichtlos erkennen und vor allem entkommen können.
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