Frag Beatrice!

Ihr habt Fragen rund um das Thema Liebe, Lust und Sex? Unsere Expertin Beatrice Poschenrieder hilft euch gerne weiter! Schickt einfach eure Frage an Kontakt@missima.de!

Mitmachen

Du schreibst erotische Geschichten oder fängst gerne prickelnde Momente mit deiner Fotokamera ein? Dann melde dich bei uns! Wir bieten dir eine Plattform, um deine Arbeiten zu veröffent- lichen. Schicke einfach eine E-Mail an: Kontakt@missima.de

Jugendschutz auf missima

Der Jugendschutz liegt uns sehr am Herzen. Deshalb sind einige Artikel nur volljährigen Nutzerinnen mit einem Password zugänglich. Bei Fragen wendet euch bitte an die Redaktion.

Eindeutig zweideutig: Weibliche Flirtsignale

Freitag, August 20, 2010 @ 08:08 PM  stk

Ein tiefer Blick in seine Augen, dann fährt man sich kurz mit der Hand durchs Haar und legt den Kopf ein wenig zur Seite. Für uns Frauen scheinen diese Signale eindeutig zu sein. Wir zweifeln nicht daran, dass unser Gegenüber etwas anderes als “Ich will dich” verstehen kann. Eine Umfrage hat allerdings etwas ganz anderes gezeigt.

Die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de hat über 6.000 Singels zu ihrem Flirverhalten befragt. Und das Ergebnis ist eindeutig: 37 Prozent der deutschen Singlemänner haben Schwierigkeiten, die weiblichen Signale beim Flirten zu interpretieren. Umgekehrt haben damit nur die wenigsten Frauen Probleme. Im Gegenteil: Frauen missfällt die direkte Art, mit der Männer ihr Interesse kundtun.

Will sie, will sie nicht? Mann weiß es nicht!

Will sie, will sie nicht? Männer sind vom Verhalten der Frauen stärker verunsichert: Mehr als jeder Dritte beschwert sich über missverständliche Signale beim Flirten. Dagegen haben nur 15 Prozent der Frauen Schwierigkeiten, die Signale der Männer zu deuten. Jede fünfte Frau findet dagegen, dass Männer beim Flirten oft zu schnell und zu direkt sind.

Vergesst die jungen Kerle!

Mit dem Alter lernen Männer, das andere Geschlecht besser zu verstehen: Während die weiblichen Flirtsignale 42 Prozent der 18 bis 29jährigen Männer verwirren, ist es in der Generation der 55jährigen nur noch jeder Vierte.

Flirtcoach Lisa Fischbach von ElitePartner.de hat dafür eine Erklärung: „Die Geschlechter unterscheiden sich erheblich in der Flirtsprache“, sagt sie. „Kein Wunder, dass es zu Missverständnissen kommt. Frauen sind in ihren Flirtsignalen oft ambivalent und uneindeutig. Was das männliche Geschlecht zu viel hat, fehlt dem weiblichen – nämlich Klarheit, Direktheit und Zielorientierung. Frauen sollten bei Interesse mehr einladende Körpersignale senden. Ein längerer Blick in die Augen, wegschauen, wieder hinschauen und ein Lächeln sind eindeutig. Männer sollten unbedingt das Tempo beim Flirten drosseln und sich Zeit für einen verspielten Kontakt lassen. Es gilt keinen Rekord aufzustellen. Wer glaubt, in möglichst kurzer Zeit die Telefonnummer erobern zu müssen, ist auf dem Holzweg. Flirten soll Spaß machen und nicht nur ein Mittel zum Zweck sein!“

Foto: sxc.hu, thesaint

Kommentare geschlossen.