Wechselbad der Gefühle
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Wer hat’s erfunden? Die Finnen, meinen Sie? Das stimmt so nicht ganz. Bereits in der Steinzeit haben die Menschen vornehmlich im asiatischen Raum die wohltuende Wirkung eines Schwitzbades zu schätzen gewusst. Den Finnen bleibt die Wortschöpfung Sauna – eben Schwitzbad – die sich im deutschen Sprachraum etabliert hat.
Saunen hält gesund, saunen steigert die Abwehrkräfte und regt den Kreislauf an. Wer regelmäßig schwitzt, wird seltener krank und kann Infekte besser meistern. Und das sind die besten Voraussetzungen für mehr Spaß im Bett: Wer sich in seinem Körper wohl fühlt, ist entspannter und kann Sex stärker genießen. Allerdings sind rund um einen Saunagang verschiedene Regeln zu beachten. Im Wechsel von heiß und kalt liegt der besondere Reiz, der letztendlich die Gesundheit fördert.
Viel heiße Luft und kalte Duschen
Und dieser Wechsel sollte nicht allzu abrupt erfolgen, sondern mit Bedacht. Also nach dem Saunabad nicht sofort ins kalte Becken abtauchen, sondern erst gut zwei Minuten an die frische Luft zu gehen. Dies kühlt die Atemwege ab. Erst dann folgt die im wahrsten Sinne des Wortes kalte Dusche. Eine halbe Minute ist völlig ausreichend. Die Runde schließt mit einem Fußbad bei 40 Grad Wassertemperatur und der Ruhephase entspannt auf einer Liege.
Wichtig beim Saunieren ist die Aufnahme von reichlich Flüssigkeit. Ein gründlicher Duschgang zum Start befreit die Poren von Creme- und Seifenresten, so schwitzt es sich intensiver. Uhren und Schmuck gehören ins Schließfach, denn stark erhitzte Metalle können schwere Verbrennungen verursachen.
In der traditionellen finnischen Holzsauna schwitzt man bei Temperaturen zwischen 70 und maximal 100 Grad. Die höchsten Temperaturen werden auf den oberen Etagen gemessen. Aufgüsse – Wasser auf die erhitzten Steine – werden dank verschiedener Öle und Aromen zum besonderen Erlebnis. Zehn Minuten sollte man schon aushalten, und zwei, eher sogar drei Gänge machen einen Saunatag perfekt. Eine Alternative ist das äußerst entspannende Dampfbad, das bei weniger Wärme deutlich mehr Feuchtigkeit produziert. Eine weitere Möglichkeit ist ein „Bad“ mit Infrarotstrahlen in speziellen Infrarotkabinen.
Foto: sxc.hu, onur
Sauna
Wechselbad der Gefühle
Wer hat’s erfunden? Die Finnen, meinen Sie? Das stimmt so nicht ganz. Schon in der Steinzeit haben die Menschen vornehmlich im asiatischen Raum die wohltuende Wirkung eines Schwitzbades zu schätzen gewusst. Den Finnen bleibt die Wortschöpfung Sauna – eben Schwitzbad – die sich im deutschen Sprachraum etabliert hat.
Saunen hält gesund, saunen steigert die Abwehrkräfte und regt den Kreislauf an – und ein reger Kreislauf hat bekanntlicher Weise mehr Lust auf Sex. Wer regelmäßig schwitzt, wird seltener krank und kann Infekte besser meistern. Allerdings sind rund um einen Saunagang verschiedene Regeln zu beachten. Im Wechsel von heiß und kalt liegt der besondere Reiz, der letztendlich die Gesundheit fördert.
Viel heiße Luft und kalte Duschen
Und dieser Wechsel sollte nicht allzu abrupt erfolgen, sondern mit Bedacht. Also nach dem Saunabad nicht sofort ins kalte Becken abtauchen, sondern erst gut zwei Minuten an die frische Luft zu gehen. Dies kühlt die Atemwege ab. Erst dann folgt die im wahrsten Sinne des Wortes kalte Dusche. Eine halbe Minute ist völlig ausreichend. Die Runde schließt mit einem Fußbad bei 40 Grad Wassertemperatur und der Ruhephase entspannt auf einer Liege.
Wichtig beim Saunieren ist die Aufnahme von reichlich Flüssigkeit. Ein gründlicher Duschgang zum Start befreit die Poren von Creme- und Seifenresten, so schwitzt es sich intensiver. Uhren und Schmuck gehören ins Schließfach, denn stark erhitzte Metalle können schwere Verbrennungen verursachen.
In der traditionellen finnischen Holzsauna schwitzt man bei Temperaturen zwischen 70 und maximal 100 Grad. Die höchsten Temperaturen werden auf den oberen Etagen gemessen. Aufgüsse – Wasser auf die erhitzten Steine – werden dank verschiedener Öle und Aromen zum besonderen Erlebnis. Zehn Minuten sollte man schon aushalten, und zwei, eher sogar drei Gänge machen einen Saunatag perfekt. Eine Alternative ist das äußerst entspannende Dampfbad, das bei weniger Wärme deutlich mehr Feuchtigkeit produziert. Eine weitere Möglichkeit ist ein „Bad“ mit Infrarotstrahlen in speziellen Infrarotkabinen.
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