Sex für Faule und Gestresste: Belohnung ist die halbe Miete
Die Sexualberaterin und Buchautorin Beatrice Poschenrieder verrät in ihrem neuen Buch „Sex für Faule und Gestresste“ unter anderem, wie Sie möglichst viel aus dem Akt herausholen (und aus ihrem Partner!), ohne sich anstrengen zu müssen.
Heute: Belohnung ist die halbe Miete
Erziehen Sie ihn mit Belohnungen. Unser Gehirn wird nämlich unter anderem nach schlichten Wenn-Dann-Strukturen geprägt: Wenn ich meine Freundin hier und dort streichle, dann freut sie sich, also tu ich das jetzt immer.
Und machen Sie es bloß nicht wieder zunichte, indem Sie etwas bemängeln. Selbst wenn sein Einsatz noch nicht perfekt war: Reagieren Sie erfreut, sobald er etwas in Ihrem Sinne getan hat. Ausdrückliches Lob à la “Das hast du aber toll gemacht!” ist oft gar nicht nötig: Tätscheln Sie ihn mit Schmeicheleien, Komplimenten, kleinen süßen Kommentaren – oder nur Tönen…
Falls Sie befürchten, ihr Liebster könnte Ihre Inaktivität “langweilig” finden, lassen Sie sich gesagt sein: Ein guter Mann kann sehr wohl zwischen Hingabe und Passivität unterscheiden! Er mag die Art von Passivität nicht, die Desinteresse oder Nicht-Mitgehen beinhaltet. Wenn er hingegen merkt, dass das, was er tut, Ihnen höchste Wohlgefühle bereitet, dürfen Sie ruhigen Gewissens einfach herumliegen und im Genuss schwelgen. Lassen Sie ihn daran teilhaben und sich selbst gehen! Bieten Sie sich ihm dar, umfangen Sie ihn mit Ihrem Körper, werden Sie ganz weich und empfänglich. Zeigen Sie Ihre Wollust durch Seufzen, Stöhnen, Mini-Worte (“schön”, “gut”, “geil” u.a.) – es darf nur nicht einstudiert oder wie im Porno klingen.
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Noch viel mehr Tipps und vor allem wertvolle Hintergrund-Infos finden Sie im Buch „Sex für Faule und Gestresste“ (Edition Winterwork, 9,90 Euro – zu bestellen im Buchhandel oder über www.liebesberaterin.de).
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