Sex für Faule und Gestresste: Retourkutsche

Donnerstag, März 10, 2011 @ 10:03 PM  stk

Die Sexualberaterin und Buchautorin Beatrice Poschenrieder verrät in ihrem neuen Buch „Sex für Faule und Gestresste“ unter anderem, wie Sie möglichst viel aus dem Akt herausholen (und aus ihrem Partner!), ohne sich anstrengen zu müssen.

Heute: Retourkutsche

Sie mögen langes Streicheln, Massagen, ausgedehnte Finger- oder Zungenspiele, aber haben ein schlechtes Gewissen, wenn Sie nicht so viel zurückgeben… Keine Sorge! 1) Denken Sie an unser angeborenes Vorrecht. 2) Nutzen Sie einen kleinen Gehilfen mit Stromkabel: ein Massagegerät. 3) Wer sagt denn, dass er genau das Gleiche in Retour erwartet? Im Gegensatz zu uns Frauen bevorzugt der gemeine Mann beim Sex nicht Umwege, sondern den direkten Weg. Ihm bringt viertelstündiges Kosen der Kniekehlen gar nicht so viel, er ist besser bedient, wenn Sie sich unverzüglich seinen anderthalb bis drei erogenen Zonen zuwenden. Anders gesagt: Geben Sie ihm nicht das, was SIE gern hätten, sondern was ER mag! Was bedeutet, dass Sie sicherheitshalber erst mal nachfragen sollten, was das ist.

Der Blowjob steht, wie wir alle wissen, ganz oben auf der männlichen Wunschliste. Aber vielleicht nicht auf der Ihren, weil er nicht gut schmeckt? Schicken Sie ihn ins Bad, ein Waschlappen mit schlichtem warmem Wasser tut´s vollauf. Ob sein Saft mundet, hängt stark davon ab, was er zu sich nimmt. Bier macht Sperma schal und scheußlich, Knoblauch faulig-muffig, Fleisch oder Spargel bitter. Eine frisch-süße Note entsteht, wenn er viel Obst und Gemüse isst, vor allem Ananas, Sellerie, Erdbeeren und exotische Früchte.

Fast genauso schön kann sich für Männer Handarbeit mit Gleitgel anfühlen. Geben Sie einen Klacks in beide Hände, wärmen Sie es einen Moment an, umschließen und stimulieren Sie seinen Penis, als seien Ihre Hände ein großer Mund. Wie – Sie finden das auch mühsam? Aber was sind schon fünf Minuten, wenn er sich eine Stunde lang Ihrem Körper gewidmet hat! Und es sind wirklich höchstens fünf Minuten, wenn Sie seine Lieblingstechnik genau kennen. Bitten Sie ihn, dass er an Ihrem Daumen demonstriert, welchen Oralsex er mag, und an seinem eigenen Schniedel, wie Sie ihn reiben sollen (tolle Easy-Anleitungen bietet auch das Buch!).

Selbstverständlich geht auch ein Quickie. Oder Sie lassen nur Ihre Stimmbänder arbeiten…

Lesen Sie hier weitere Tipps der Serie: Sex für Faule und Gestresste

Reizende Stellungen…

Kleine Muskeln – Große Wirkung…

Beidseitiger Höhepunkt…

Entschleunigung…

Noch viel mehr Tipps und vor allem wertvolle Hintergrund-Infos finden Sie im Buch „Sex für Faule und Gestresste“ (Edition Winterwork, 9,90 Euro – zu bestellen im Buchhandel oder über www.liebesberaterin.de).

Foto: sxc.hu, ven-

Retourkutsche

Sie mögen langes Streicheln, Massagen, ausgedehnte Finger- oder Zungenspiele, aber haben ein schlechtes Gewissen, wenn Sie nicht so viel zurückgeben… Keine Sorge! 1) Denken Sie an unser angeborenes Vorrecht. 2) Nutzen Sie einen kleinen Gehilfen mit Stromkabel: ein Massagegerät. 3) Wer sagt denn, dass er genau das Gleiche in Retour erwartet? Im Gegensatz zu uns Frauen bevorzugt der gemeine Mann beim Sex nicht Umwege, sondern den direkten Weg. Ihm bringt viertelstündiges Kosen der Kniekehlen gar nicht so viel, er ist besser bedient, wenn Sie sich unverzüglich seinen anderthalb bis drei erogenen Zonen zuwenden. Anders gesagt: Geben Sie ihm nicht das, was SIE gern hätten, sondern was ER mag! Was bedeutet, dass Sie sicherheitshalber erst mal nachfragen sollten, was das ist.

Der Blowjob steht, wie wir alle wissen, ganz oben auf der männlichen Wunschliste. Aber vielleicht nicht auf der Ihren, weil er nicht gut schmeckt? Schicken Sie ihn ins Bad, ein Waschlappen mit schlichtem warmem Wasser tut´s vollauf. Ob sein Saft mundet, hängt stark davon ab, was er zu sich nimmt. Bier macht Sperma schal und scheußlich, Knoblauch faulig-muffig, Fleisch oder Spargel bitter. Eine frisch-süße Note entsteht, wenn er viel Obst und Gemüse isst, vor allem Ananas, Sellerie, Erdbeeren und exotische Früchte.

Fast genauso schön kann sich für Männer Handarbeit mit Gleitgel anfühlen. Geben Sie einen Klacks in beide Hände, wärmen Sie es einen Moment an, umschließen und stimulieren Sie seinen Penis, als seien Ihre Hände ein großer Mund. Wie – Sie finden das auch mühsam? Aber was sind schon fünf Minuten, wenn er sich eine Stunde lang Ihrem Körper gewidmet hat! Und es sind wirklich höchstens fünf Minuten, wenn Sie seine Lieblingstechnik genau kennen. Bitten Sie ihn, dass er an Ihrem Daumen demonstriert, welchen Oralsex er mag, und an seinem eigenen Schniedel, wie Sie ihn reiben sollen (tolle Easy-Anleitungen bietet auch das Buch!).

Selbstverständlich geht auch ein Quickie (siehe Punkt C). Oder Sie lassen nur Ihre Stimmbänder arbeiten…

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