Selbstbefriedigung – noch immer ein Tabuthema

Dienstag, November 27, 2012 @ 11:11 AM  Redaktion ak

Obwohl statistischen Erhebungen zu Folge etwas über 90% der Männer und zwischen 70 und 80% der Frauen Selbstbefriedigung betreiben, gehört die “Liebe mit sich selbst” noch immer zu einem der großen Tabuthemen. Trotz Aufklärung und den beinahe überall anzutreffenden bildlichen Darstellungen von Sexualität wird Masturbation noch immer weitgehend als unschicklich betrachtet. Auch wenn heute im Gegensatz zu früheren Zeiten niemand mehr davon ausgeht, dass Selbstbefriedigung zu schweren körperlichen und geistigen Schäden führt, wird sie noch immer als peinliche Notlösung für partnerfreie Zeiten betrachtet.

Dabei hat moderne Forschung längst bewiesen, wie natürlich Selbstbefriedigung ist: Beobachtungen im Tierreich zeigen, dass fast alle Lebewesen masturbieren – auch dann, wenn ihnen paarungswillige Artgenossen zur Verfügung stehen. Während einige wenige von ihnen dabei über die beneidenswerte Fähigkeit verfügen, sich selbst oral befriedigen zu können, bedienen sich andere gezielt allerlei Hilfsmittel. So ist von Elefantenbullen und Hengsten bekannt, dass sie sich an Bäumen oder Zäunen reiben. Humanmedizinische Untersuchungen belegen, dass Frauen, die regelmäßig “Hand anlegen” damit ihre Unterleibsmuskulatur kräftigen. Die bei sexueller Erregung verstärkte Durchblutung und die unwillkürlichen Kontraktionen trainieren sowohl den Muskelring des Beckenbodens als auch den schlauchartigen Scheidenmuskel. Diese Übungen steigern nicht nur den Lustgewinn, sondern bereiten den weiblichen Körper auch ideal auf spätere Schwangerschaften, Geburten und die anschließende Rückbildung vor.

Doch auch Frauen, die bereits geboren haben, deren Familienplanung abgeschlossen ist oder die eines derartigen Trainings aus anderen Gründen nicht bedürfen, profitieren vom Spiel mit sich selbst: bei keiner anderen sexuellen Handlung können sie sich so sehr auf sich selbst konzentrieren wie bei der Masturbation. Dabei finden sie nicht nur heraus, welche Berührungen sie am meisten erregen, sondern lernen auch ihren Körper und seine Bedürfnisse optimal kennen. Die jeweils gewählte Vorgehensweise bei der Selbstbefriedigung ist natürlich ebenso individuell wie jede Frau. Ob und welche Hilfsmittel sie bei der so genannten “Autoerotik” wählen, bleibt ganz der Situation und dem persönlichen Empfinden oder eigenen Vorlieben überlassen.

Foto: sxc.hu, by littlechar

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Liebe durchs Hintertürchen: Sepp der Sexbesessene Teil 3

Freitag, März 18, 2011 @ 11:03 AM  Redaktion stk

Mister AusichtslosHier Teil 1 und Teil 2 lesen…

Ich rufe Daniela an und erzähle von Sepp. Sie sagt, das erinnere sie an Olaf, einen Typen, der sie ständig dazu nötigen wollte, bis zum Ende zu blasen, sprich, dass sie ihn in ihren Mund kommen ließe. Aber dazu muss sie einen Mann schon verdammt gern haben, und das war bei ihm noch nicht der Fall – sie kannten sich noch nicht so lange und er hielt sie auch ein bisschen auf Abstand. Übel genug, dass Olaf sie immer wieder drängte und ihr Nein nicht akzeptierte – doch er setzte noch eins drauf, indem er androhte: “Es gibt genug Frauen, wo ich das kriegen kann…” Weiterlesen

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Ich liebe mich: Selbstbefriedigung als Weg zum erfüllten Sexleben

Mittwoch, Mai 5, 2010 @ 10:05 PM  Redaktion stk

Essen, Trinken, Selbstbefriedigung? Das Thema Masturbation ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst und noch heute aktuell. Laut einer Umfrage eines Kondomherstellers kommen sogar 43% der Frauen in Deutschland durch Masturbation leichter zum Höhepunkt als durch Geschlechtsverkehr (23 %).  Dennoch ist dies ein Tabuthema und treibt vielen Frauen die Schamesröte ins Gesicht. Im Interview mit missima erklärt Sexual- und Paartherapeutin Sansara Wilberg, warum Selbstbefriedigung zu den weiblichen Grundbedürfnissen gehört und warum sie unser Sexualleben enorm bereichern kann.

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